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Sicherheitsbeauftragte

Freiwillige vor!

Sicherheitsbeauftragte setzen sich für Sicherheit und Gesundheit in ihrem Betrieb ein. Die VBG bietet eine neue Praxishilfe für diese vielseitige und verantwortungsvolle Aufgabe.

Broschüre: Sicherheitsbeauftragte im Unternehmen

VBG-Info
Die VBG-Broschüre "Sicherheitsbeauftragte im Unternehmen" bietet SIB-Neulingen eine prägnante Übersicht mit den wichtigsten Informationen.

JETZT LESEN: www.vbg.de/sicherheitsbeauftragte

Sie sorgen mit ihrem Einsatz für Solidarität und neue Impulse, bilden das Bindeglied zwischen Beschäftigten und Führungskräften und stehen dabei für ein spannendes Modell der praxisnahen Sicherheitsvermittlung. Die Rede ist hierbei nicht etwa von eigens dafür eingestellten Fachkräften für Arbeitssicherheit, sondern von Sicherheitsbeauftragten (SIB), die diese besondere Rolle im Unternehmen eigenverantwortlich übernehmen. Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten sind nach dem Sozialgesetzbuch verpflichtet, mindestens einen Sicherheitsbeauftragten zu benennen. Die Sicherheitsbeauftragten üben eine wichtige Funktion aus: Sie unterstützen die Unternehmensleitung bei der Prävention von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren, setzen sich für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten im Betrieb ein und sensibilisieren für etwaige Gefährdungen. Dabei können und sollen die Sicherheitsbeauftragten ganz aktiv an betrieblichen Veränderungen mitwirken.

Damit angehende Sicherheitsbeauftragte ihre neue Rolle möglichst kompetent ausführen können, bietet die VBG eine Reihe von Ausbildungslinien und fortbildenden Seminaren an. Die ersten Schritte erleichtert nun zusätzlich die Broschüre „Sicherheitsbeauftragte im Unternehmen“ sowie die Themenseite www.vbg.de/sibe. Diese Angebote beschäftigen sich branchenübergreifend mit dem Thema Sicherheitsbeauftragte und vermitteln insbesondere für SIB-Einsteiger kompaktes und übersichtliches Basiswissen. Die Broschüre konzentriert sich auf handfeste Praxishilfen und lehrreiche Tipps. Sie liefert konkrete Antworten auf Fragen wie: „Wie viel Verantwortung tragen Sicherheitsbeauftragte?“, „Was sind die ersten Schritte in der neuen Funktion?“ oder „Was für Rechte haben Sicherheitsbeauftragte?“. Vor allem die Unterscheidung zwischen juristischer und moralischer Verantwortung ist für das Verständnis der SIB-Position sehr wichtig und wird in der Broschüre prägnant erklärt: „Die rechtliche Verantwortung für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz liegt immer bei der Unternehmensleitung – Sicherheitsbeauftragte können nicht haftbar gemacht werden, da sie keine Weisungsbefugnis besitzen!“

Neue Kompetenzen
Von der Arbeit der Sicherheitsbeauftragten profitieren natürlich nicht nur die Unternehmen, sondern es profitieren auch die Freiwilligen selbst: Mit der zusätzlichen Rolle können sie sowohl soziale als auch fachliche Kernkompetenzen weiter ausbauen und stärken. Gefragt sind also nicht nur eine grundsätzliche Neugier für Themen wie Prävention von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten, sondern auch ein zwischenmenschliches Interesse. Es gilt, Fingerspitzengefühl zu beweisen, gern zu kommunizieren sowie stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Kollegen zu haben. „Die neue Funktion stellt eine Herausforderung dar, an der man wachsen und sich weiterentwickeln kann“, lautet das Fazit vieler Sicherheitsbeauftragter nach den ersten Monaten im Amt.

Wie genau die möglichen Arbeitsbereiche für Sicherheitsbeauftragte aussehen, hängt vom Tätigkeitsfeld, den möglichen Schwerpunkten oder den Bedingungen am Arbeitsplatz ab. Neue Sicherheitsbeauftragte sollten sich zunächst mit ihrem Zuständigkeitsbereich vertraut machen und sich einen Überblick über innerbetriebliche Regelungen verschaffen. Dadurch schärfen sie ihren Sinn für mögliche Gefahrenquellen schnell und verändern ihren Blickwinkel auf vertraute Umgebungen. So steht einem erfolgreichen Einstieg als Sicherheitsbeauftragter im Betrieb nichts mehr im Weg.

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