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Technik

Kleine Helfer für Büronomaden

Arbeiten, wo immer es gefällt? Klingt traumhaft, ist in der Praxis aber oft stressig. Doch einige Hilfsmittel machen das mobile Büroleben leichter.

Die Zukunft der Arbeit ist als Gesprächsthema in aller Munde. Dabei ist oft vom Ende der Präsenzkultur die Rede. Die Digitalisierung soll eine neue, örtlich und zeitlich ungebundene Form der Büroarbeit ermöglichen. Die neuen digitalen Büronomaden sitzen in Straßencafés oder sogar am Strand – und machen dort ganz tiefenentspannt am Mobilrechner ihren Job. Solche Wunschbilder gaukeln uns zumindest Medienberichte und Werbung vor. Wer umfangreiche Büroaufgaben häufig von unterwegs erledigt, weiß allerdings, dass dies in Wirklichkeit oft wesentlich schwerer fällt als am Schreibtisch.

„Allein schon aus ergonomischen Gründen ist die ausschließliche Verwendung von Mobilrechnern für längere Tätigkeiten ungünstig“, stellt Andreas Stephan, Leiter des Sachgebiets Büro bei der VBG, klar. „Der geringe Abstand von Bildschirm und Tastatur führt zu einer gesundheitsschädlichen Haltung mit gekrümmtem Rücken.“ Gegen kleine Missstände im mobilen Büro lässt sich dagegen Abhilfe schaffen.

Illustration: Tastatur

Fingerschmeichler

Wird unterwegs ein Tablet für Schreibarbeiten verwendet, ergibt sich folgendes Problem: „Ich hämmere mit den Fingern auf eine glatte Oberfläche. Das fühlt sich nicht angenehm an und führt zu mehr Schreibfehlern“, schildert Andreas Stephan das Tippen auf der virtuellen Tastatur. Seine Lösung: eine faltbare Tastatur. Deren Tastengröße entspricht fast einer normalen Tastatur, zusammengeklappt nimmt sie im Reisegepäck jedoch nur ungefähr so viel Platz ein wie eine CD-Hülle.

Illustration: Kopfhörer

Gehörschutz

Umgebungslärm ist unterwegs oft deutlich stärker als im Büro. Bei einer Bahnfahrt etwa macht die permanente Beschallung durch Fahrtgeräusche, plaudernde Mitreisende und Lautsprecherdurchsagen die Konzentration auf komplexe Aufgaben nahezu unmöglich. Dieser belastende Lärmpegel lässt sich durch Verwendung spezieller Kopfhörer mit Lärmunterdrückungsfunktion jedoch deutlich reduzieren. „Außerdem können Sie Musik hören, die Sie mögen, und damit zusätzlich störende Umgebungsgeräusche weiter ausblenden“, rät Andreas Stephan.

 

Illustration: Powerbank

Energiespender

Der leere Akku ist ein typisches Malheur in der mobilen Arbeitswelt. Falls keine Steckdose in der Nähe ist, kann eine tragbare Powerbank als zusätzliche Energiereserve dienen. „Powerbanks können allerdings sehr heiß werden und sich sogar selbstständig entzünden“, warnt Andreas Stephan. „Daher sollten die Geräte beim Ladevorgang nicht unbeobachtet bleiben und ihre Hitzeentwicklung sollte kontrolliert werden.“

Illustration: Dockingstation

Landebahn

Für Mitarbeiter, die an mehreren Bürostandorten eines Unternehmens tätig sind, ist eine Dockingstation eine große Hilfe. Wird der Mobilrechner dort eingesteckt, lässt er sich automatisch mit dem lokalen Kommunikationsnetzwerk, einem großen Bildschirm, Tastatur, Maus und weiteren Geräten verbinden. Je nach Fabrikat des Notebooks eignen sich unterschiedliche Geräte. „Eine Dockingstation ermöglicht den Wechsel vom mobilen ins feste Büro, ohne dass ich meine unterwegs bearbeiteten Daten auf einen anderen Rechner übertragen muss“, erklärt Andreas Stephan.

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